Menschen, deren Lebensweg unausweichlich zu Ende geht, brauchen nicht vorrangig Intensivmedizin. Sie brauchen zu aller erst Linderung ihrer Schmerzen und liebevolle Betreuer, die um die seelische Auseinander-
setzung Sterbender wissen oder sie erahnen und die innere Bereitschaft haben,
das Leid mit auszuhalten, soweit möglich mitzutragen und den letzten Weg „gemeinsam zu gehen“.
Die Unterstützung der Hospizarbeit und der vielen ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und -helfer in Bayern ist daher notwendiger denn je.
Bayern setzt sich deshalb seit langem ganz nachhaltig für die Hospizidee und eine humane Kultur der Sterbebegleitung ein. Gelingt es uns, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen entsprechend zu gestalten und deutlich zu machen, dass ein Altern in Würde und ein „Leben bis zuletzt“ möglich sind, dann haben wir alle etwas gewonnen.
Die Wanderausstellung „Gemeinsam Gehen“ soll der Hospizidee einen öffentlichen Raum geben und vor allem eine Würdigung der Menschen sein, die sich jeden Tag freiwillig für sterbende Menschen einsetzen.
Mit freundlichen Grüßen,
Christine Haderthauer
Staatsministerin