Ein Satz, der so einfach klingt, und doch so schwer zu akzeptieren ist. Tatsächlich ist es uns gelungen, den Tod aus unserem Alltag weitgehend zu verdrängen. Gestorben wird heute meist einsam im Krankenhaus oder in einer stationären Pflegeeinrichtung. Dabei wünschen sich 90 % aller Menschen, zu Hause sterben zu dürfen.
Genau hier setzt der Hospizgedanke ein. Dessen Grundidee lautet, Menschen auf ihrem Weg in den Tod zu begleiten, von Schmerzen zu befreien und dadurch einen Abschied in Würde zu ermöglichen.
Wir alle sind gefordert, die Hospizbewegung zu unterstützen. Denn so wie wir selbst einmal sterben möchten, sollen auch andere sterben dürfen. Die Hospizbewegung in Bayern hat heute bereits ein dichtes Netz von rund 130 Hospizvereinen mit ca. 4.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie 12 stationären Hospizen. Doch noch immer ist viel zu tun.
Mit der Ausstellung „Gemeinsam Gehen. Wege der Sterbebegleitung durch Hospizarbeit und Angehörige.“ wollen wir Mut machen, anderen Menschen beim Sterben beizustehen. Aber auch Mut, sich mit dem eigenen Tod auseinander zu setzen. Hospizhelferinnen und -helfer sowie Betroffene schildern in der Ausstellung ihre Eindrücke und Erlebnisse und vermitteln ein eindrucksvolles Bild der Hospizbewegung. Auch Sie können ein Teil davon werden. Machen Sie mit.